Medikamente richtig einnehmen – das solltest Du wissen

Shownotes

Viele Medikamente wirken nur optimal, wenn sie richtig eingenommen werden – und manche vertragen sich gar nicht miteinander. In dieser Folge erkläre ich, wie sich Wirkstoffe im Körper beeinflussen können, was bei der Einnahme von L-Thyroxin, Antibiotika oder Schmerzmitteln wie ASS und Ibuprofen zu beachten ist und warum Mineralstoffe manchmal mehr schaden als nützen. Ich zeige dir typische Fehler, die die Wirkung deiner Medikamente mindern, und gebe praktische Tipps, wie du Wechselwirkungen erkennst und vermeidest. Deine optimale Therapie beginnt mit dem Wissen um die kleinen, aber entscheidenden Details – lass uns gemeinsam dafür sorgen, dass deine Medikamente das tun, was sie sollen!

L-Thyroxin

https://de.wikipedia.org/wiki/Levothyroxin

Calcium

https://de.wikipedia.org/wiki/Calcium

Magnesium

https://de.wikipedia.org/wiki/Magnesium

Eisen

https://de.wikipedia.org/wiki/Eisen_(Element)

Doxycyclin

https://de.wikipedia.org/wiki/Doxycyclin

Ciprofloxacin

https://de.wikipedia.org/wiki/Ciprofloxacin

ASS (Acetylsalicylsäure)

https://de.wikipedia.org/wiki/Acetylsalicyls%C3%A4ure

Ibuprofen

https://de.wikipedia.org/wiki/Ibuprofen

Photosensibilisierung

https://de.wikipedia.org/wiki/Photosensibilisierung

Diuretika

https://de.wikipedia.org/wiki/Diuretikum

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich Willkommen zur Gesundheit in onehundertundachtzig Sekunden.

00:00:04: Medikamente sind schon speziell und wirken nicht einfach irgendwie, sondern sie müssen richtig aufgenommen werden.

00:00:10: Viele Wirkstoffe können sich im Magen-Darm-Trak gegenseitig beeinflussen.

00:00:15: Zwei der wichtigsten Mechanismen sind hier die Bindung im Darm oder eine veränderte Aufnahme – die sogenannte Resorption.

00:00:22: Als Beispiel haben wir hier zum Beispiel die Schilddrüsen-Tablette des L-Tyroxin.

00:00:27: Eltyroxin wird im oberen Dündarm aufgenommen und reagiert extrem empfindlich auf andere Stoffe.

00:00:33: Das Problem ist, Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium oder Eisen bilden mit dem Wirkstoff schwerlösliche Komplexe – das Ergebnis daraus?

00:00:41: Der Wirkstoff wird nicht aufgenommen!

00:00:43: Und die Therapie wirkt deutlich schlechter.

00:00:45: Deshalb beim Eltyrokzin drauf achten, morgens Nüchtern einnehmen mindestens dreißig Minuten vor den Frühstück und Abstand zu den Mineralstoffen und das mindestens zwei Stunden.

00:00:56: Ein zweites Beispiel sind zum Beispiel Antibiotika, wie Doxycycline oder Ziproflexer ziehen.

00:01:02: Diese Wirkstoffe gehören zu den klassischen Schilatbilden und das bedeutet sie verbinden sich mit mehrwertigen Kationen auch Calcium, Magnesium oder Eisen und es entstehen unlösliche Verbindungen und der Wirkstoff kann so nicht mehr aufgenommen werden.

00:01:16: Ein typischer Einnahmefehler ist hier mit Milch- oder Mineralwasser oder zeitgleich zum Magnesiom.

00:01:25: Hier wäre jetzt die Wirkung deutlich reduziert.

00:01:28: Deshalb kein Milchprodukt gleichzeitig und Abstand zum Mineralien mindestens zwei bis drei Stunden.

00:01:34: Ein drittes Beispiel für schlecht zusammen funktionierende Wirkstoffe sind ASS- und IbuprofenASs niedrig dosiert, also als sogenannte Blutverdünner.

00:01:47: Dabei kann Ibuprophen die Bindungsstelle vom ASS blockieren.

00:01:50: wenn es voreingenommen wird Dann kann das ASS nicht richtig wirken und der Schutz vor einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall ist vermindert.

00:01:58: Die Lösung wäre, ASS zuerst einnehmen und IBU frühestens dreißig Minuten hinterher oder mehrere Stunden vorher.

00:02:07: andere Medikamente machen eine sogenannte Photosensibilisierung Das heißt sie erhöhen die Lichtempfindlichkeit der Haut.

00:02:15: Der Mechanismus ist dass der Wirkstoff oder seine Abbauprodukte reagieren mit UV-Licht Und die Haut reagiert stärker als normal.

00:02:24: Folge wäre, schneller einen Sonnenbrand zu bekommen und verstärkte Hautreaktionen.

00:02:29: Typische Beispiele hierfür sind auch zum Beispiel Doxycycline bestimmte Diuretika- und einige Schmerzmittel.

00:02:36: Deshalb konsequenter Sonnenschutz und direkte Sonne möglichst meiden.

00:02:41: Mein Fazit wäre nun viele Wechselmärkung merkt man nicht sofort und sie entscheiden aber darüber ob ein Medikament richtig wirkt oder nicht.

00:02:49: Und genau hier liegt nun unsere Aufgabe in der Apotheke.

00:02:52: Wir schauen uns deine Medikamente im Detail an, erklären dir die Einnahmezeitpunkte, Abstände und die Besonderheiten damit deine Therapie optimal wirkt.

00:03:02: Hast du Fragen?

00:03:03: Sprich uns einfach an!

00:03:04: Deine Apotheken im Nordharz-Center – eure Susanne.

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